Inhalt des Dokuments
Erschienen 2009 im Universitätsverlag der TU Berlin
Raetzsch, Christoph:
Wider die Simulation: Medien und symbolischer Tausch
Band 1: Berliner Schriften zur Medienwissenschaft
2009. - 118 S., A 5. - Br
ISBN (online): 978-3-7983-2126-7
ISBN (print): 978-3-7983-2132-8 Preis EUR 8,90
Volltext
Neben der Printversion auch frei im Digitalen Repositorium der TU Berlin (Opus-Server):
http://nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:kobv:83-opus-23083
Schlagwörter
Baudrillard , Simulation , Hyperrealität
Abstract
Der französische Soziologe und Medientheoretiker Jean Baudrillard (1929-2007) avancierte in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts zu einem der profiliertesten und schärfsten Kritiker der Mediengesellschaft. Seine Begriffe der Simulation und Hyperrealität sind zum festen aber umstrittenen Vokabular der Analyse post-moderner Gesellschaften geworden, in denen das Spiel mit Zeichen den gelebten Konflikt abgelöst hat. Über eine Textanalyse des Frühwerks – von den konsumkritischen Schriften zu „L‘Echange Symbolique et la Mort“ (1976) – wird der Weg Baudrillards zur Simulation nachgezeichnet und kritisch in einen medienwissenschaftlichen Rahmen eingebettet. Symbolischer Tausch als Mittel der Verhandlung von gesellschaftlichen Hierarchien wird aus dem hermetischen Werk Baudrillards heraus entwickelt und für eine kulturvergleichende Analyse von Netzwerkmedien nutzbar gemacht.
Diese kurze Einführung bietet durch ihre kritische Distanz zum Autor und eine umfangreiche Bibliographie neue Perspektiven auf die entscheidende Phase im Werk Jean Baudrillards. „Kommunikation gründet auf einen Mangel, der nicht zu beheben ist.“
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